Rückblick 2021 und Ausblick 2022

Was für ein Jahr! To state the obvious: Eines, das nicht zuletzt durch die Corona-Pandemie geprägt war. Das lies sich im privaten Alltag, im Arbeitsalltag, im allgemeinen sozialen Leben und beim Thema Veranstaltungen jeglicher Art wohl kaum übersehen. Lange Zeit wurden sämtliche Sportveranstaltungen verschoben oder ersatzlos abgesagt. Als eine der ersten größeren Veranstaltungen 2021 fand in Dresden ein Einladungslauf statt. Letzten Endes konnte jeder mitmachen, man musste lediglich eine gewisse "Normzeit" vorweisen können. Da ich viel gelaufen bin, um meine neue Umgebung, Potsdam, zu erkunden, war die Laufform auch sehr gut und so reichte es in Dresden für eine neue Bestzeit: 32:23. Es sollte also mit Rückenwind in die Saison gehen, die aber dann auch nicht so wirklich stattfand. Die Triathlon-Regionalliga Nord wurde mehr oder weniger komplett gestrichen. In den Sommermonaten gab es dann aber doch ein paar Lichtblicke und somit konnte ich zumindest 3 Triathlons absolvieren: Eine Kurzdistanz im Schlaubetal (Brandenburg), eine Mitteldistanz beim Müritz-Triathlon und schließlich mein Traumrennen beim Ironman Hamburg. Letzterer entpuppte sich als bislang persönliches sportliches Highlight, nicht nur in diesem Jahr sondern überhaupt. Zwischendurch konnte ich noch an ein paar Läufen teilnehmen. Die Saison wurde mit einem Klassiker, dem Marathon in der Heimat besiegelt. Dort erreichte ich mit einem zweiten Platz eine weitere neue Bestzeit: 2:32:22.

Ich habe mich dieses Jahr dem Verein Triathlon Potsdam angeschlossen und trainiere seither bei Erik. Es kamen insgesamt über 800  Trainingsstunden übers Jahr zusammen - so viel wie nie zuvor. Davon über 100 Stunden Athletik- und Krafttraining. Diesen Trainingsaspekt hielt ich immer für etwas, von dem alle sagen, dass er so wichtig sei und unbedingt mehr als 10 % (einige sagen sogar 25%) des Gesamtumfangs einnehmen sollte, was aber niemand tut - Ich wurde eines besseren belehrt. Des Weiteren kamen über 9000 km auf dem Renn- oder Zeitfahrrad zusammen, sowie etwa 3850 Laufkilometer (entspricht Ø10,5 km/Tag) - auch beides persönliche Rekorde. Beim Schwimmen reichte es nicht ganz für 300 km, da die Schwimmhallen noch bis in den Juni hinein dicht waren.

Die sportlichen Highlights für das kommende Jahr ist ohne jeden Zweifel der Ironman Hawaii. Mit der Leistung aus Hamburg werde ich versuchen, mit harter Arbeit und Leidenschaft den Grundstein dafür zu legen, so weit wie möglich nach vorn zu kommen. Mal, ob die Reise Richtung Top 10 gehen kann, wenn bis dahin alles optimal läuft. Auf dem Weg dorthin wird ein Zwischenstopp bei der Challenge Roth eingelegt, um zu überprüfen, wie das Training zu einer guten Langdistanzform beigetragen hat. Was das Laufen im Triathlon angeht, kann ich nur hoffen, dass ich halbwegs an die Leistungen aus 2021 anknüpfen kann, beim Schwimmen und Radfahren würde ich gerne noch einen drauf setzen. Es wird auf dem Weg nach Hawaii noch viele weitere kleinere Zwischenstationen geben, unter anderem: Prag Halbmarathon im März (Zielzeit 1:11), eine Triathlon-Mitteldistanz Ende Mai, einige Regionalliga-Wettkämpfe mit dem neu formierten Team des Triathlon Potsdam und der Ironman 70.3 Dresden Ende Juli (Ziel: Quali für die 70.3 WM 2023).

 

Bis dahin heißt es gesund und munter bleiben.

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